Flug nach Johannesburg & Blyde River Canyon
Wir leben noch!!!
Da wir uns in den letzten Tagen sehr abseits von wirklicher Zivilisation (und somit auch dem Internet) aufgehalten haben kommen die nächsten Beiträge leider nur kleckerweise...
Bevor es nach Johannesburg ging, waren wir am Montag (12. August) noch mit Hannes und Sarah im "Mama Africa" essen. Dort wird man während des (typisch afrikanischen) Essens mit so richtig typischer afrikanischer Livemusik beglückt. So wurde unser Abendmahl zu einem Erlebnis und je mehr sich der Laden füllte desto mehr Hintern und Hüften wackelten über das Pakett, natürlich etwas pikanter als vielleicht unter uns Deutschen, wenn ihr versteht was wir meinen.
Der Flug nach Johannesburg am Dienstag lief reibungslos und
gegen Mittag dort angekommen, konnten wir auch schon unseren neuen Mietwagen in
Empfang nehmen. Anschließend machten wir uns so ziemlich sofort auf den Weg
zu unserer nächsten Unterkunft für die kommenden zwei Nächte in Graskop. Die
etwa 350km bis dorthin waren – ganz im Kontrast zur Kapregion – geprägt von
Trockenheit und Abgeschiedenheit. Nun bekam man allmählich das Gefühl, im
wahren Afrika angekommen zu sein. Wir passierten nur noch wenige kleine
Ortschaften und ansonsten viel Nichts. Steppe, Savanne - oder wie auch immer
der Geologe das nennt - aber auch schroffe
Felsformationen prägten das Bild. Wir landeten also sicher gegen Nachmittag in Graskop,
nachdem wir kurz vorher aber noch von der Polizei verarscht wurden. Angeblich
seien wir 11km/h zu schnell gefahren, doch unserem Anschein nach waren die drei
Polizisten am Straßenrand zuvor eher mit anderen Dingen als „lasern“
beschäftigt. Erst als wir an ihnen vorbei gefahren waren sahen wir im
Rückspiegel, wie der Polizist abrupt auf unser Auto zeigte und uns rauswinkte.
Als er bemerkte dass wir nur harmlose Urlauber waren ging er mit der Strafe noch
etwas runter, ein Beleg oder sowas oder jeglicher Nachweis dass wir wirklich zu
schnell gewesen waren blieben aus. Naja, wir legten uns nicht weiter mit denen
an und fuhren etwas sauer weiter gen Granskop. Hier im Ort sind wir nun, abgesehen von einigen anderen
Touristen fast die einzigen Weißen. Sowieso hat man auf einmal ein ganz anderes
Feeling hier oben in der Abgeschiedenheit. Der Ort ist einfach, klein aber hat
trotzdem Charme – afrikanischen Charme. Unsere Unterkunft ist auch ganz nett
gewesen:
Den Abend beendet wir mit unserem ersten gemeinsamen Braii,
was uns ganz gut gelungen ist, dafür dass es so windig war.
Am Mittwoch sind wir dann die sogenannte Panoramaroute
gefahren. Zu erwähnen ist der aber erstmal der Wetterumschwung. Wir sind
tagsüber ganz schön ins Schwitzen gekommen bei gefühlten 25-30°C. Jedenfalls
besteht die Route aus verschiedenen ausgeschriebenen Stopps und
Aussichtspunkten, vor allem sehenswert ist dabei der Blyde River Canyon, der
laut Lonely Planet der drittgrößte der weltweit sein soll. Die ersten paar
Stopps waren zunächst etwas enttäuschend, vor allem weil man an fast jeden eine
kleine Gebühr zahlen musste. Aber umso weiter wir fortschritten, desto
spannender wurde es. Seht selbst:
Nachmittags haben wir uns dann noch wagemutig in den Pool
getraut, der schwe**ekalt war. Und Abends haben wir wieder ein Braii gemacht,
was diesmal noch viel leckerer war.
Seitdem haben wir ein paar wunderschöne Tage im Krüger NP erlebt und die Nordküste des Landes abgeklappert - Beiträge folgen wenn möglich :)
Benny & Josi




















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