Nachdem wir Linda am letzten Samstag zum Flughafen gebracht
haben und Sie ins warme Deutschland verabschiedet haben, sind wir zurück zu
unserem Gästehaus gefahren. Am Abend sind wir (Hannes, Sarah und ich) dann noch
einmal mit ein paar Arbeitskollegen von Hannes und Sarah ins Dubliner gegangen.
Zuvor haben wir im Extrablatt das Supercupfinale zwischen Dortmund und Bayern
gesehen. Nach einem schönen Abend im Dubliner, sind wir dann am darauffolgenden
Sonntag nach Muizenberg gefahren um unsere Surfkünste auszuprobieren.
Es gelang
uns ganz gut und nach ein paar Wellen haben wir es auch geschafft auf dem Brett
zu stehen und die Wellen in vollen Zügen mitzunehmen. Total K.O. sind wir dann abends
nur noch ins Bett gefallen, das Wochenende war auch seeeeeeeeehr anstrengend.
Für die darauffolgende Woche hatte ich mich entschieden nicht nach Oudtshoorn zu fahren und die Woche über
in Kapstadt zu bleiben. Die Wettervorhersagen waren richtig gut, unter der
Woche hatten wir sogar bis 28 Grad und nur Sonne. Dementsprechend meldete ich
mich bei einer Kiteschule an, um ein paar Kitesurf - Unterrichtsstunden zu nehmen.
Kitesurfen macht echt sehr viel Spaß, nur brauch man eben auch Wind und den gab
es in der Woche leider nur sehr selten. Nichtdestotrotz konnte ich insgesamt
zwei Tage Unterricht nehmen und ich lernte wie man mit einen Drachen umzugehen
hat und auf was man alles so achten muss. Wenn ich einmal kein Unterricht hatte
habe mich an den Strand gelegt und die winterliche Sonne bei 28 Grad genossen.
Am
Donnerstagabend bin ich zusammen mit Sarah und Hannes zu einer Weinfarm in den
Durbanvillhills gefahren, diese liegt direkt auf einem Berg in naher Umgebung von
Kapstadt. Ich war dort mit Linda schon einmal. Von hier aus hat man eine
wunderschöne Aussicht auf Kapstadt und die Küste. Wir haben den Sonnenuntergang
bei einem Glas Wein genossen und uns danach die Bäuche am Buffet vollgeschlagen.
Den Freitag habe ich dann wieder einmal am Strand verbracht und gewartet bis
Hannes und Sarah von der Arbeit gekommen sind. Abends sind wir dann ins Grand
West gefahren, ein riesen Freizeitpark für Groß und Klein. Ich fand es ein
wenig wie Disneyland. Wir haben dort dann eine ruhige Kugel auf der Bowlingbahn
geschoben, die Südafrikaner haben das Bowlen wie eine Party zelebriert, sie
haben gesungen, getanzt und einfach Spaß gehabt - total anders als in
Deutschland. Samstag ging es dann in den frühen Morgenstunden wieder nach
Hermanus zum Whalewatching. Diesmal war das Meer deutlich ruhiger und die Fahrt
war auch angenehmer bzw. entspannter, da sich keiner der Personen am Bord
Übergeben musste. Wir hatten auch das Glück, dass wir ein ein Walpärchen ganz
nah am Boot sehen konnten. Sie waren sehr neugierig und sind dann das ein oder
andere Mal unter das Boot hindurch getaucht. Nach der Bootsfahrt zog es uns
dann an den Strand, wir machten ein typisches Braai direkt am Strand und
genossen den Sonnenuntergang. Total erschöpft und müde sind wir dann in der
Dunkelheit wieder aufgebrochen Richtung Kapstadt.
Das war meine letzte richtige
Woche in Kapstadt. Ab morgen beginnt mein zweiter Teil des Abenteuers
Südafrika. Josi wird 13 Uhr in Kapstadt landen und dann brechen wir in die
Weiten des Landes auf. Ich freue mich schon sehr auch einmal den Osten von
Südafrika erkunden zu können.













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