Sonntag, 2. Juni 2013

Andere Länder, andere Sitten! Südafrika heißt uns willkommen!!



Hello everybody!!!
...wie versprochen nun der Bericht nach unserem ersten Wochenende in Cape Town. Wo sollen wir anfangen, es gibt viel zu erzählen?!

Am besten beginnen wir mit den katastrophalen Straßenverhältnissen in Berlin. Nach einigen Staus haben wir uns dann doch am Flughafen getroffen und Benny entwickelte hier schon das Bedürfnis Fotos mit der Südafrika (SA) Flagge machen zu wollen. Dank der Unterstützung seiner lieben Mami, ist Part 1 der Fotosession gut gelungen. Zu Part 2 später mehr. Nach den üblichen Sicherheitskontrollen, dachte ich der Flug kann ja nur super werden bei so einer tollen Maschine <3.

Die Genugtuung nach dem letzten Champions-League Finale gegen die doofen Bayern war meinerseits großJ. Benny freute sich in eine so hübsche Maschine einzusteigen und fotografierte sie :P. Doch so gut wie gedacht verlief der Flug leider nicht: Luftlöcher und Turbulenzen versetzten uns in Angstzustände. Jedenfalls mich, aber Benny bestimmt auch, er sah sehr blass aus. Wir landeten dennoch sicher am Flughafen Istanbul, der einem türkischen Basar ähnelte. Es ging sofort weiter nach Johannesburg. Der ca. 11 Stunden lange Flug wurde uns versüßt durch Kissen und Decken. Doch Turkish Airlines wären nicht Turkish Airlines, wenn es nicht auch Pantoffeln gegeben hätte und eine SA-Überraschungsbox mit Zahnbürste, Ohropax, Schlafmaske und Lippenbalsam, ja Lippenbalsam J. Getoppt wurde dieser Service noch von Thrombosestrümpfen- der Hammer. Mit dem Flug waren wir also sehr zufrieden und nach 20 Stunden waren wir endlich in Cape Town.
Zu unserer Überraschung bekamen wir unseren Mietwagen gleich am Flughafen, welch ein Service gleich so ins kalte Wasser geworfen zu werden. Aber wie uns im Flugzeug schon berichtet wurde, läuft in Südafrika alles etwas anders als geplant. Also kein Grund zur Panik und dank unserem GPS meisterte Benny die erste Fahrt im Linksverkehr super, trotz kurzer Einlagen als Geisterfahrer. Der Weg führte gleich durch die zahlreichen Townships und wir wussten nun warum wir unser Auto immer von innen verschließen sollen und die Handtaschen in den Kofferraum packen sollen. Mit unserer „kleinen Knutschkuller“, wie Benny sie liebevoll nennt, sind wir soweit zufrieden: Benny vergisst nur immer das Licht auszumachen, aber hat, dank fehlender Servolenkung, jeden Tag ein kostenloses Armmuskeltraining. Nach zwei Monaten wird er sicherlich nicht mehr wieder zu erkennen sein.
Jedenfalls fanden wir den Weg zu „da Heim“ sofort und der nette Charles wies uns in unser Appartement „ Da Beach“ mit Meer- und Tafelbergblick ein.





Leider vergaß er zu erwähnen wozu der rote Knopf auf der Fernbedienung war, so lernten wir sofort den Crime-watch-man kennen, der unser Viertel am „Sunset Beach“ bewacht.



 Wie ihr seht ist für unsere Sicherheit gesorgt und auch sonst fühlen wir uns in unserem Appartement in direkter Strandlage wohl. Gleich nach unserer Ankunft ging es dann am Freitag erst ein mal an den Strand. Es war traumhaft, seht einfach selbst. Benny startete die zweite Fotosession mit der SA-Flagge, siehe unten. (Das T-Shirt trug er aber auch nur, damit das Foto nach Sommer aussieht, so warm war es eigentlich nicht, um ehrlich zu sein). Am nächsten Morgen holte uns aber das schlechte Wetter aus Deutschland ein: 10 Grad, starker Regen und Wind. Wir bekamen die volle Breitseite vom Winter in Südafrika und friiiiiiiiiiiiiieren ohne richtige Heizung.
Deswegen verbrachten wir den Samstag zuerst im Aquarium von Kapstadt.


Wir lernten dort unsere Kommilitoninnen aus Mannheim kennen: Luisa und Johanna sowie noch gaaaaaaanz viele weitere nette Leute. Wir wurden direkt super aufgenommen und gingen abends zusammen ins „Extrablatt“- eine Sportbar mit deutschem Hintergrund, weswegen wir das „Vergnügen“ hatten, die Vollendung des Bayern Triples zu sehen. JUHU :/ . Im Anschluss feierten wir diesen tollen Sieg im „Cubana“. Benny machte nette Bekanntschaften mit schwarzen Mitmenschen. Am Ende mussten wir ihm den Allerwertesten retten, im wahrsten Sinne des Wortes, denn er kommt wohl sehr gut bei seinem Geschlecht an. Aber keine Angst Josi ich pass auf ihn auf :P.

Nach einer eindrucksvollen Partynacht des südafrikanischen Tanzes, fielen wir ins Bett. Als wir Sonntag aufwachten erwartete uns aber nur noch schlechteres Wetter. 

        (schönes Unwetter)
Ja traurig aber wahr, es ging noch schlechter. Dennoch reichte es für einen kurzen Strandspaziergang, bei dem auch schöne Bilder entstanden, jedoch ohne Tafelbergblick. Abends hatten wir unser erstes „Braii“ und sind nun gespannt auf unseren ersten Arbeitstag morgen. Von dem wir sicherlich noch berichten.
Zuletzt noch einen kleinen Gruß an Jan und Josi, der heute am Strand entstanden ist. Wir vermissen euch! 


Na gut dann bis zum nächsten Mal und „Bye, bye.“

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