Linda wird Südafrika gaaaaaaaaaaaaaanz doll vermissen (Benny
auch ein bisschen)!!!!
Unsere Urlaubswoche und gleichzeitig Linda’s letzte Woche in
Südafrika begannen wir Montag mit der Fahrt zur Garden Route.
![]() |
| Die Garden Route, jaa sie verdient Ihren Namen...ein Meer aus Blumen! Einfach TRAUMHAFT! Der Frühling beginnt hier solangsam in vollen Zügen! |
![]() |
| Natürlich passend zum Winter, auch ein Schneemann. |
Alle
Übernachtungen waren gebucht und der Plan für 4 Tage auf der berühmten Route
stand. Montag begannen wir unsere Reise wieder früh, denn wir hatten einen
tollen Termin in „Botlierskop“. Dieses Game Reserve bietet ganz besondere
Erlebnisse mit Tieren an; neben Elefantenreiten gibt es auch den sogenannten
„catwalk“. Wir entschieden uns für diesen und neeeein wir übten nicht wie Heidi
Klum zu laufen sondern unternahmen einen Spaziergang mit Löwen. Jaaaaa echten
ausgewachsenen Löwen. Es waren zwei Löwen ein Weibchen und ein Männchen namens
Mufasa. Es war beeindruckend dem König der Tiere so nah sein zu können und
obwohl Mufasa mit seinen drei Löwenjahren noch nicht ausgewachsen ist (erst ab
5 Jahren) genügte uns dessen Größe vollkommen. Die Löwen wurden ab einem Alter
von einer bis zwei Wochen von Menschen aufgezogen. Dennoch wurde die Gefahr,
die immer noch durch die Instinkte der Tiere ausgeht nicht verschwiegen. Vor
dem Spaziergang bekamen wir Anweisungen von unserem Guide, wie wir uns
verhalten bzw. nicht verhalten sollten. Panik bekommen und wegrennen ist z.B.
eine schlechte Idee. Den Stock zwischen den Löwen und sich selbst zu stellen
eine bessere Idee, falls einem der Löwe zu nah kommt. Allerdings wird der Stock
hauptsächlich zum Wandern mitgenommen und nicht als Waffe genutzt. Ehrlich
gesagt würde er auch nicht zur Verteidigung dienen. Die Löwen wurden während
des Spaziergangs von ihren Pflegern betreut, die aufpassten, was sie taten. Es war dennoch aufregend den Löwen so nah zu sein
und sie sogar streicheln zu dürfen. Man achtet auf jede Bewegung und es ist
unheimlich einem Löwen so nah in die Augen sehen zu können. Auch die Zähne und
Pfoten sind beeindruckend. Letztendlich verhalten Sie sich auch nur wie
Hauskatzen aber wir empfanden es als positiv, dass die Löwen wie Wildtiere
behandelt werden und nicht für Touristen als Schmusekätzchen verkauft werden.
Nach diesem unvergesslichen Erlebnis, suchten wir unsere Unterkunft im nahen
Mossel Bay auf.
![]() |
| Komm und hole mich... |
![]() |
| Löwen können auf Bäume klettern, es ist also keine gute Idee Zuflucht in den Bäumem zu suchen! |
![]() |
| ...ein geiles Gefühl! |
![]() |
| Eines der BESTEN Bilder, man sieht wie aktiv und auch gefährlich der Löwe sein kann! Auf der Jagdt nach Vögeln... |
Wie der Name vermuten lässt, gibt es hier zahlreiche Muscheln
an den Stränden des Indischen Ozeans. Wir wurden herzlich in der Unterkunft
„Linkside“ begrüßt und bekamen von Petra ein Upgrade in einen Luxusroom. Wir
hatten eine Badewanne. Wir fühlten uns von Anfang an pudelwohl und freuten uns
auf ein Bad am Abend. Doch vorher galt es Mossel Bay zu erkunden. An einem
Strand nutzten wir die hohen Wellen des Indischen Ozeans, um tolle Fotos zu
machen. Nachdem wir noch den Badestrand von Mossel Bay besuchten, der auch
Linda’s Schuhen ein Bad ermöglichte, erklimmten wir noch den Berg zum
Leuchtturm in Mossel Bay. Auf unserem Weg trafen wir unsere Freunde, die Dassis
(Klippenschliefer), wo Linda ein Foto mit Alfredo schoss. Er ähnelte Benny
sehr, wir vermuten es könnte sich um einen fernen Verwandten handeln. Unser
Abendessen bestand aus einem Buffet mit allerhand südafrikanischen Speisen.
Viel zu satt fielen wir erst in die Badewanne und dann ins Bett, nach einem so
ereignisreichen sonnigen Tag.
![]() |
| Abendstimmung über der Bucht von Mossel Bay |
![]() | ||
| Mondaufgang, spektakuär...es war Vollmond. |
![]() |
| Sonnenaufgang von unserem Frühstücksbalkon aus |
![]() |
| Frühstück |
Leider blieb uns das schöne Wetter am Dienstag nicht mehr
erhalten, dennoch begann der Tag traumhaft. In Kulisse des Ozeans wurde und das
Frühstück serviert. Ein toll angerichteter Obstsalat wurde gekrönt von einem
guten englischen Frühstück, was besser war als alles bisher. Gut gestärkt
verabschiedeten wir uns. Petra machte ein Abschiedsfoto für ihr „visitor’s
book“ und erzählte uns, dass Ihr Gästehaus zu einem der 25 besten Unterkünfte
in Südafrika von Tripadvisor gekrönt wurde. Zu Recht!!! Der Aufenthalt dort war
sehr empfehlenswert. Unsere Reise führte über Plettenberg Bay, nach Knysna, hin
zu dem Tsitsikamma National Park. Dieses Naturreservat ist sehr zu empfehlen
und erinnert an den tropischen Regenwald. Wieder überraschte uns eine
einzigartige Flora und eine wilde Küstenlandschaft, die in einer ruhigen
Schlucht mündet. Wir unternahmen eine Wanderung zu einer Hängebrücke, die wohl
eine Meisterleistung des Ingenieures darstellte. Von dort hatte man einen
tollen Blick in die Schlucht, die auf Grund der Mineralienzusammensetzung sehr
dunkles Wasser aufweist. Der Weg dorthin führte ebenfalls durch tropischen
Wald, in dem sich zahlreichen Lianen zum Klettern anboten. Nach diesem
Dschungelfeeling überraschten uns wieder tolle Sandstrände. Unsere weitere
Fahrt führte uns über die berühmte Bloukrans Bridge, wo Linda zum ersten Mal
der Gedanke kam, doch einen Sprung von der höchsten Bungy-Brücke der Welt zu
wagen. Benny und Josi planen diesen Sprung ebenfalls auf Ihrer Reise!
Auf jeden
Fall führte unsere Fahrt nach Port Elizabeth, genauer gesagt nach Kirkwood zur
„Lemon Lodge“. Dort wurden wir auch herzlich empfangen, waren aber die einzigen
heterosexuellen Gäste. Der Gastgeber war ein Niederländer und ist mit seinem
Partner ausgewandert. In diesem Zimmer fühlten wir uns vollkommen in Afrika
angekommen. Die Toilette und Dusche hatte keine durchgehenden Wände, also null
Privatsphäre. Aber es war vollkommen ok für das perfekte Safarifeeling. Denn am
Mittwoch ging unsere Safari weiter in den Addo. Vormittags fuhren wir selbst
durch den riesigen Elefantenpark und nachmittags machten wir eine Safari in
einem privaten Game Reserve direkt nebenan.
Dank unserer Karte sahen wir
schnell viele Tiere in freier Wildbahn. Ein toller Gegensatz zu privaten Game
Reserves, wo es meist nur große Gehege für die Tiere gibt. Im Addo gibt es
keine Gehege, alle Tiere sind überall verteilt. Dennoch trifft man die
Elefanten mit hoher Wahrscheinlichkeit an den Wasserlöchern an. Wir folgten der
Elefantenkacka auf der Straße und sahen recht schnell die Dickhäuter aus
nächster Nähe. Direkt neben unserem Auto versuchte Benny Kontakt zu seinen
Artgenossen aufzunehmen. Er musste aber einsehen, dass Elefanten nicht auf Oreo
Keckse stehen. Benjamin der kleine Elefant machte Fotos mit seinen Artgenossen.
Wir waren beeindruckt wie friedlich und zutraulich die Dickhäuter doch waren.
Am besten war aber der Moment als drei Elefanten im Rückspiegel auf unser Auto
zu rannten. Wir überlegten kurz schnell zu fahren aber sie verhielten sich auch
friedlich. Wieder einmal konnten wir einen Paarungsakt von nahem beobachten,
diesmal bei den Elefanten. Nachdem wir viele Antilopen, Schakale, Zebras, Büffel
und eben Elefanten gesehen hatten, wollten wir auf der langen Nachmittagssafari
auch die restlichen Tiere sehen.
Bei „Scotia“ lernten wir unseren Ranger Malcom
kennen, der uns im Laufe der Tour alle Tiere zeigte. Ob Giraffen, Nashörner,
die uns übrigens angreifen wollten, Löwen oder Nilpferde. Wir sahen alle. Im
Löwengehege fanden wir zuerst nur die Weibchen vor. Die sind zur Zeit heiß und
lockten die Addo Löwen an, seit zwei Wochen. Da sich die Grenze zum Addo dort
im Löwengehege befindet, sahen wir also auch zwei männliche Löwen aus dem Addo
Park. Und wir glaubten endlich den Warnschildern im Addo, dass man wegen der
Löwen nicht aus dem Auto steigen sollte. Auch hier war es wieder beeindruckend,
diesmal keinen zahmen Löwen, sehr nahe zu sein, die jeden Moment in das Auto
springen könnten. Doch die Löwen waren in Schlaflaune und friedlich. Unser
Guide wollte uns dennoch den großen männlichen Löwen in Scotia zeigen. Dafür
nahm er es auf sich einen gesperrten Weg zu fahren und glücklicherweise waren
wir die einzige Gruppe, die den Löwen dann doch noch fand. Die Safari dauerte
bis zur Dunkelheit an, wo wir dann die nachtaktiven Tiere wie Nilpferde,
Stachelschweine oder Krokodile sahen. Wir haben nun alle Tiere (außer den
seltenen Leoparden) gesehen und beendeten unseren Tag zufrieden beim leckeren
Abendessen.
![]() |
| Ein gefundenes Fressen für die Löwen |
![]() |
| Lustig anzusehen, Giraffen schaffen es nicht im Stehen zu trinken und müssen sich halb verbiegen um ans Wasser zu gelangen |
![]() |
| Leben wir vor 200 Jahren, eine Gruppe von Männern wollten dies erleben und lebten eine Woche lang genau so wie die Menschen damals! |
Am Donnerstag traten wir dann die Heimreise an, auf der
Benny uns sicher 800 km wieder nach Kapstadt führte. Die Nacht zuvor war es sehr kalt! Wir hatten sogar Frost, sodass unsere Autoscheibe komplett gefroren war, ja das in Südafrika, wer hätte es gedacht!
Da das Wetter schöner war,
legten wir einige Stops ein, um noch schöne Fotos zu schießen. Auf unserer
Strecke sahen wir auch wieder zahlreiche Baboons, die wohl besonders bei
schönem Wetter auf den Straßen unterwegs sind. Es wird somit sehr gefährlich Auto zu fahren, da überall Affen lauern, die auf der Straße rumspielen und auch mal gut und gerne Steine auf die Straße werfen!
Nach unserer Affenbeobachtung
kamen wir dann irgendwann wieder im Tsitsikamma National Park an und natürlich
bei der Bloukrans Bridge, die 216 Meter hoch ist. Das sind 5 bis 6 Sekunden
freier Fall! Trotz der Höhenangst beschloss Linda diesen Sprung zu wagen und
schrie auch fast gar nicht. Benny hörte mein Geschrei sogar weit ab von der
Brücke, wo er wartete. Der Sprung war unbeschreiblich, einfach krass und sehr
verrückt. Das gesamte Blut schießt in den Kopf und man kann nicht mehr atmen.
Die Geschwindigkeit merkt man dank dem Adrenalin nicht, allerdings danach das
weitere auf und ab pendeln. Ich hing da mit zitternden Beinen und war froh als
ich wieder hoch gezogen wurde. Einfach ein unglaubliches Erlebnis, das auf
Fotos und Videos für die Ewigkeit festgehalten wurde, da ich es sicher nicht
noch einmal tun werde. Und Höhenangst habe ich leider auch noch, denn er Weg
über die Brücke zurück war immer noch schlimm, der führte über einen
Gitterboden und man konnte 216 Meter in die Tiefe blicken. Aber die Kulisse ist
traumhaft für einen Sprung!
![]() |
| Deutsche Bratwurst...mitten in Südafrika!..und sie hat sogar richtig lecker geschmeckt! |
Total fertig kamen wir nach dem erlebnisreichen
letzten Tag wieder in Kapstadt an. Nach einem Besuch bei unserem
Lieblingschinesen war unsere perfekte Reise abgerundet. Nun heißt es für Linda
„bye, bye“ zu sagen. Der letzte Abend in Cape Town bricht an und morgen, am
Samstag, sind zwei wunderschöne Monate Südafrika vorbei. Ich beneide Benny, für
den das Abenteuer Kapstadt weiter geht. Viel Spaß noch an dieser Stelle und
eine tolle Reise mit Josi, ich werde die Zeit vermissen und sicherlich
irgendwann zurück kommen!
Eure Linda und Benjamin (der kleine Elefant)!
TÖRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ!

















































Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen