Freitag, 26. Juli 2013

The Lion King – der krönende Abschluss mit Mufasa und Benjamin Blümchen

It´s time to say goodbye...
Linda wird Südafrika gaaaaaaaaaaaaaanz doll vermissen (Benny auch ein bisschen)!!!!

Unsere Urlaubswoche und gleichzeitig Linda’s letzte Woche in Südafrika begannen wir Montag mit der Fahrt zur Garden Route. 
Die Garden Route, jaa sie verdient Ihren Namen...ein Meer aus Blumen! Einfach TRAUMHAFT! Der Frühling beginnt hier solangsam in vollen Zügen!
Natürlich passend zum Winter, auch ein Schneemann.
Alle Übernachtungen waren gebucht und der Plan für 4 Tage auf der berühmten Route stand. Montag begannen wir unsere Reise wieder früh, denn wir hatten einen tollen Termin in „Botlierskop“. Dieses Game Reserve bietet ganz besondere Erlebnisse mit Tieren an; neben Elefantenreiten gibt es auch den sogenannten „catwalk“. Wir entschieden uns für diesen und neeeein wir übten nicht wie Heidi Klum zu laufen sondern unternahmen einen Spaziergang mit Löwen. Jaaaaa echten ausgewachsenen Löwen. Es waren zwei Löwen ein Weibchen und ein Männchen namens Mufasa. Es war beeindruckend dem König der Tiere so nah sein zu können und obwohl Mufasa mit seinen drei Löwenjahren noch nicht ausgewachsen ist (erst ab 5 Jahren) genügte uns dessen Größe vollkommen. Die Löwen wurden ab einem Alter von einer bis zwei Wochen von Menschen aufgezogen. Dennoch wurde die Gefahr, die immer noch durch die Instinkte der Tiere ausgeht nicht verschwiegen. Vor dem Spaziergang bekamen wir Anweisungen von unserem Guide, wie wir uns verhalten bzw. nicht verhalten sollten. Panik bekommen und wegrennen ist z.B. eine schlechte Idee. Den Stock zwischen den Löwen und sich selbst zu stellen eine bessere Idee, falls einem der Löwe zu nah kommt. Allerdings wird der Stock hauptsächlich zum Wandern mitgenommen und nicht als Waffe genutzt. Ehrlich gesagt würde er auch nicht zur Verteidigung dienen. Die Löwen wurden während des Spaziergangs von ihren Pflegern betreut, die aufpassten, was sie taten. Es war dennoch aufregend den Löwen so nah zu sein und sie sogar streicheln zu dürfen. Man achtet auf jede Bewegung und es ist unheimlich einem Löwen so nah in die Augen sehen zu können. Auch die Zähne und Pfoten sind beeindruckend. Letztendlich verhalten Sie sich auch nur wie Hauskatzen aber wir empfanden es als positiv, dass die Löwen wie Wildtiere behandelt werden und nicht für Touristen als Schmusekätzchen verkauft werden. Nach diesem unvergesslichen Erlebnis, suchten wir unsere Unterkunft im nahen Mossel Bay auf. 



Komm und hole mich...
Löwen können auf Bäume klettern, es ist also keine gute Idee Zuflucht in den Bäumem zu suchen!
...ein geiles Gefühl!

Eines der BESTEN Bilder, man sieht wie aktiv und auch gefährlich der Löwe sein kann! Auf der Jagdt nach Vögeln...
Wie der Name vermuten lässt, gibt es hier zahlreiche Muscheln an den Stränden des Indischen Ozeans. Wir wurden herzlich in der Unterkunft „Linkside“ begrüßt und bekamen von Petra ein Upgrade in einen Luxusroom. Wir hatten eine Badewanne. Wir fühlten uns von Anfang an pudelwohl und freuten uns auf ein Bad am Abend. Doch vorher galt es Mossel Bay zu erkunden. An einem Strand nutzten wir die hohen Wellen des Indischen Ozeans, um tolle Fotos zu machen. Nachdem wir noch den Badestrand von Mossel Bay besuchten, der auch Linda’s Schuhen ein Bad ermöglichte, erklimmten wir noch den Berg zum Leuchtturm in Mossel Bay. Auf unserem Weg trafen wir unsere Freunde, die Dassis (Klippenschliefer), wo Linda ein Foto mit Alfredo schoss. Er ähnelte Benny sehr, wir vermuten es könnte sich um einen fernen Verwandten handeln. Unser Abendessen bestand aus einem Buffet mit allerhand südafrikanischen Speisen. Viel zu satt fielen wir erst in die Badewanne und dann ins Bett, nach einem so ereignisreichen sonnigen Tag. 



Abendstimmung über der Bucht von Mossel Bay
Mondaufgang, spektakuär...es war Vollmond.

Sonnenaufgang von unserem Frühstücksbalkon aus
Frühstück
Leider blieb uns das schöne Wetter am Dienstag nicht mehr erhalten, dennoch begann der Tag traumhaft. In Kulisse des Ozeans wurde und das Frühstück serviert. Ein toll angerichteter Obstsalat wurde gekrönt von einem guten englischen Frühstück, was besser war als alles bisher. Gut gestärkt verabschiedeten wir uns. Petra machte ein Abschiedsfoto für ihr „visitor’s book“ und erzählte uns, dass Ihr Gästehaus zu einem der 25 besten Unterkünfte in Südafrika von Tripadvisor gekrönt wurde. Zu Recht!!! Der Aufenthalt dort war sehr empfehlenswert. Unsere Reise führte über Plettenberg Bay, nach Knysna, hin zu dem Tsitsikamma National Park. Dieses Naturreservat ist sehr zu empfehlen und erinnert an den tropischen Regenwald. Wieder überraschte uns eine einzigartige Flora und eine wilde Küstenlandschaft, die in einer ruhigen Schlucht mündet. Wir unternahmen eine Wanderung zu einer Hängebrücke, die wohl eine Meisterleistung des Ingenieures darstellte. Von dort hatte man einen tollen Blick in die Schlucht, die auf Grund der Mineralienzusammensetzung sehr dunkles Wasser aufweist. Der Weg dorthin führte ebenfalls durch tropischen Wald, in dem sich zahlreichen Lianen zum Klettern anboten. Nach diesem Dschungelfeeling überraschten uns wieder tolle Sandstrände. Unsere weitere Fahrt führte uns über die berühmte Bloukrans Bridge, wo Linda zum ersten Mal der Gedanke kam, doch einen Sprung von der höchsten Bungy-Brücke der Welt zu wagen. Benny und Josi planen diesen Sprung ebenfalls auf Ihrer Reise! 

Auf jeden Fall führte unsere Fahrt nach Port Elizabeth, genauer gesagt nach Kirkwood zur „Lemon Lodge“. Dort wurden wir auch herzlich empfangen, waren aber die einzigen heterosexuellen Gäste. Der Gastgeber war ein Niederländer und ist mit seinem Partner ausgewandert. In diesem Zimmer fühlten wir uns vollkommen in Afrika angekommen. Die Toilette und Dusche hatte keine durchgehenden Wände, also null Privatsphäre. Aber es war vollkommen ok für das perfekte Safarifeeling. Denn am Mittwoch ging unsere Safari weiter in den Addo. Vormittags fuhren wir selbst durch den riesigen Elefantenpark und nachmittags machten wir eine Safari in einem privaten Game Reserve direkt nebenan. 




Dank unserer Karte sahen wir schnell viele Tiere in freier Wildbahn. Ein toller Gegensatz zu privaten Game Reserves, wo es meist nur große Gehege für die Tiere gibt. Im Addo gibt es keine Gehege, alle Tiere sind überall verteilt. Dennoch trifft man die Elefanten mit hoher Wahrscheinlichkeit an den Wasserlöchern an. Wir folgten der Elefantenkacka auf der Straße und sahen recht schnell die Dickhäuter aus nächster Nähe. Direkt neben unserem Auto versuchte Benny Kontakt zu seinen Artgenossen aufzunehmen. Er musste aber einsehen, dass Elefanten nicht auf Oreo Keckse stehen. Benjamin der kleine Elefant machte Fotos mit seinen Artgenossen. 




Wir waren beeindruckt wie friedlich und zutraulich die Dickhäuter doch waren. Am besten war aber der Moment als drei Elefanten im Rückspiegel auf unser Auto zu rannten. Wir überlegten kurz schnell zu fahren aber sie verhielten sich auch friedlich. Wieder einmal konnten wir einen Paarungsakt von nahem beobachten, diesmal bei den Elefanten. Nachdem wir viele Antilopen, Schakale, Zebras, Büffel und eben Elefanten gesehen hatten, wollten wir auf der langen Nachmittagssafari auch die restlichen Tiere sehen. 



 

Bei „Scotia“ lernten wir unseren Ranger Malcom kennen, der uns im Laufe der Tour alle Tiere zeigte. Ob Giraffen, Nashörner, die uns übrigens angreifen wollten, Löwen oder Nilpferde. Wir sahen alle. Im Löwengehege fanden wir zuerst nur die Weibchen vor. Die sind zur Zeit heiß und lockten die Addo Löwen an, seit zwei Wochen. Da sich die Grenze zum Addo dort im Löwengehege befindet, sahen wir also auch zwei männliche Löwen aus dem Addo Park. Und wir glaubten endlich den Warnschildern im Addo, dass man wegen der Löwen nicht aus dem Auto steigen sollte. Auch hier war es wieder beeindruckend, diesmal keinen zahmen Löwen, sehr nahe zu sein, die jeden Moment in das Auto springen könnten. Doch die Löwen waren in Schlaflaune und friedlich. Unser Guide wollte uns dennoch den großen männlichen Löwen in Scotia zeigen. Dafür nahm er es auf sich einen gesperrten Weg zu fahren und glücklicherweise waren wir die einzige Gruppe, die den Löwen dann doch noch fand. Die Safari dauerte bis zur Dunkelheit an, wo wir dann die nachtaktiven Tiere wie Nilpferde, Stachelschweine oder Krokodile sahen. Wir haben nun alle Tiere (außer den seltenen Leoparden) gesehen und beendeten unseren Tag zufrieden beim leckeren Abendessen. 

Ein gefundenes Fressen für die Löwen



Lustig anzusehen, Giraffen schaffen es nicht im Stehen zu trinken und müssen sich halb verbiegen um ans Wasser zu gelangen

Leben wir vor 200 Jahren, eine Gruppe von Männern wollten dies erleben und lebten eine Woche lang genau so wie die Menschen damals!
Am Donnerstag traten wir dann die Heimreise an, auf der Benny uns sicher 800 km wieder nach Kapstadt führte. Die Nacht zuvor war es sehr kalt! Wir hatten sogar Frost, sodass unsere Autoscheibe komplett gefroren war, ja das in Südafrika, wer hätte es gedacht!

Da das Wetter schöner war, legten wir einige Stops ein, um noch schöne Fotos zu schießen. Auf unserer Strecke sahen wir auch wieder zahlreiche Baboons, die wohl besonders bei schönem Wetter auf den Straßen unterwegs sind. Es wird somit sehr gefährlich Auto zu fahren, da überall Affen lauern, die auf der Straße rumspielen und auch mal gut und gerne Steine auf die Straße werfen!



 

Nach unserer Affenbeobachtung kamen wir dann irgendwann wieder im Tsitsikamma National Park an und natürlich bei der Bloukrans Bridge, die 216 Meter hoch ist. Das sind 5 bis 6 Sekunden freier Fall! Trotz der Höhenangst beschloss Linda diesen Sprung zu wagen und schrie auch fast gar nicht. Benny hörte mein Geschrei sogar weit ab von der Brücke, wo er wartete. Der Sprung war unbeschreiblich, einfach krass und sehr verrückt. Das gesamte Blut schießt in den Kopf und man kann nicht mehr atmen. Die Geschwindigkeit merkt man dank dem Adrenalin nicht, allerdings danach das weitere auf und ab pendeln. Ich hing da mit zitternden Beinen und war froh als ich wieder hoch gezogen wurde. Einfach ein unglaubliches Erlebnis, das auf Fotos und Videos für die Ewigkeit festgehalten wurde, da ich es sicher nicht noch einmal tun werde. Und Höhenangst habe ich leider auch noch, denn er Weg über die Brücke zurück war immer noch schlimm, der führte über einen Gitterboden und man konnte 216 Meter in die Tiefe blicken. Aber die Kulisse ist traumhaft für einen Sprung! 

Deutsche Bratwurst...mitten in Südafrika!..und sie hat sogar richtig lecker geschmeckt!
Total fertig kamen wir nach dem erlebnisreichen letzten Tag wieder in Kapstadt an. Nach einem Besuch bei unserem Lieblingschinesen war unsere perfekte Reise abgerundet. Nun heißt es für Linda „bye, bye“ zu sagen. Der letzte Abend in Cape Town bricht an und morgen, am Samstag, sind zwei wunderschöne Monate Südafrika vorbei. Ich beneide Benny, für den das Abenteuer Kapstadt weiter geht. Viel Spaß noch an dieser Stelle und eine tolle Reise mit Josi, ich werde die Zeit vermissen und sicherlich irgendwann zurück kommen!
Eure Linda und Benjamin (der kleine Elefant)!

TÖRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ!

Montag, 22. Juli 2013

Go Weeeeest – wo der Frühling beginnt!

Freitag war unser letzter Arbeitstag, weswegen wir uns mit einem Brunch nach 7 Wochen verabschiedeten. Detlev öffnete seinen besten Champagner und lud uns auch zukünftig wieder gern zu einem Besuch ein. Wir verließen Freitag unseren Arbeitsplatz mit einem weinenden und lachenden Auge, denn wir haben uns ja sehr gut verstanden mit unseren Kollegen. Dennoch siegte die Vorfreude auf unseren Urlaub. Linda freut sich auf 7 Wochen Urlaub und Benny, da er seinen Studienort auf Mannheim verlegt auf 6 Wochen!!! Der Wahnsinn…..wir begannen unseren Urlaub mit einem Ausflug an die V&A Waterfront, wo wir einige Souveniers shoppten. Abends galt es unseren letzten Arbeitstag zu feieren, weswegen wir die Diskotheken in Table View entdecken wollten, unserem Nachbarviertel. Allerdings stellten sich diese, naja sagen wir mal als speziell dar. Sehr viel Elektromusik, weswegen unser Abend früh endete. Wir wollten schließlich auch fit für den nächsten Tag sein. Denn bevor wir auf der Garden Route starteten, starteten wir eine Wochenendtour an die Westküste und in die Cederberge.
Samstag fuhren wir die Westküste entlang Richtung Norden. Sarah, Hannes und Nils folgten uns an diesem Tag und Geli begleitete uns das gesamte Wochenende. Unser erster Stop war der „West Coast National Park“, der eine Vielzahl an Wildvögeln bietet. Besonders im Frühling soll der Park sowie auch die gesamte Route von Blumenmeeren bedeckt sein. Auch uns bot sich ein schöner landschaftlicher Anblick, wie wir es von Südafrika kennen. 
Weiter ging unsere Tour über Helenas Bay nach Langebaan, wo wir in einem Strandimbiss Mittag mit allen aßen. Nach einem kurzen Abstecher zur seichten Lagune fuhren wir weiter nach Paternoster, wo es ebenfalls einen schönen Strand gibt. An dieser Stelle verließen uns Sarah, Hannes und Nils, da sie noch ein Winetasting vor hatten. 
Für uns drei ging die Fahrt in das Fischerdorf Lambert’s Bay weiter, welches 13 Fischfabriken besitzt. Wir waren im einzigen Hotel vor Ort untergebracht und verließen unseren Family Room gleich für einen Strandspaziergang. Der Strand ist berühmt für seine großen Dünen. Nach dem Sonnenuntergang gingen wir in ein Fischrestaurant, was unser Reiseführer empfohlen hatte. Das “Isabella’s“ ist optisch eher unscheinbar, serviert aber tolles Seafood. Wir bestellten zu dritt eine Fischplatte, auf der wir allerhand Fischsorten und Garnelen vorfanden. Sehr satt gingen wir zurück ins Hotel, wo wir noch Minilampen für den nächsten Morgen bekamen, da der Strom für diesen Tag abgestellt wurde. Nach einer erholsamen Nacht, hatten wir dann ein „Breakfast in the dark“. Mit Laternen erkundeten wir das Frühstücksbuffet.
Unsere Reise ging dann weiter in die Cederberge. Von Clanwilliam aus sollte es losgehen, aber die erste Straße die wir überqueren wollten auf unserer Route war geflutet. Glücklicherweise waren noch andere Leute vor Ort, die so nett waren und uns einen alternativen Weg zeigten. Wir folgten Ihnen also ein Stück und los ging es in die Cederberge. Die Landschaft dort erinnerte sehr an die Grand Canyons in den USA. Schwer vorzustellen war es für uns, wie diese einzelnen Felsen mitten in die Landschaft geschoben wurden. Zuerst wollten wir das „Maltese Cross“ besichtigen, ein Felsenkreuz. Einheimischer erzählte uns aber, dass der Weg dahin wegen einem Feuer gesperrt ist. Wir versuchten dann dorthin zu wandern, allerdings wurde es dann zu Fuß doch zu weit und wir kehrten um. Auf unserem weiteren Weg kamen wir an eine weitere geflutete Straße, die nun ein strömender Fluss war. Eigentlich stand dort ein Schild, man sollte dann einen anderen Weg nehmen, aber mutig wie wir waren probierten wir die Durchfahrt. Glücklicherweise wurde unser Auto nicht weggespült und wir schafften es ans andere Ende – auch unser kleiner 4x4 überstand alle Strapazen unbeschadet, was an dieser Stelle anzumerken ist. Wir bemerkten, dass wir dann doch einen 4x4 haben, als er auch eine nur für Geländewagen geeignete Strecke überstand.
Auch eine zweite geflutete Straße überstanden wir trocken und unbeschadet. Die Strecke nach Ceres zog sich in die Länge, aber unser Benzin reichte bis zur nächsten Tankstelle. Wir kamen auf dem Rückweg aber an einem weiteren Highlight vorbei. In der Region rund um Citrusdal herrscht auch im südafrikanischen Winter mediterranes Klima – perfekt für ( ihr ahnt es sicher schon) Zitrusfrüchte. Nachdem wir an Zitronenbäumen vorbei kamen, mit denen wir schon komische Erfahrungen hatten. ( Wir pflückten eine Mischung aus Zitrone und Orange, die einfach nur sauer und komisch waren, aber hübsch aussahen und Benny Magenschmerzen bereiteten). Jedenfalls vermieden wir die sauren Früchte und hielten lieber an dem rießigen Mandarinenfeld. Uns kam auch der nette Bauer auf seinem Traktor entgegen, der uns sicher gern ein paar seiner Mandarinen abgab. Wichtige Info zu dieser Geschichte: Bennys erster Satz: „Wir können die nicht pflücken, das ist illegal!“. Bennys zweiter Satz: „Lasst uns gleich einen ganzen Ast mitnehmen!“. Geli und Benny entpuppten sich als prima Mandarinenpflücker und ich dokumentierte deren illegale Machenschaften. Mit gefülltem Kofferraum ging es nach Ceres, das ebenfalls für seinen Obstbau bekannt ist. Wir fuhren den „Deine Mudder Pass“ wie ihn Benny nennt, da er mir den Namen für den Blog nicht nennen möchte. Den Pass sind wir schon mal auf dem Rückweg von unserer „Inverdoorn Safari“ gefahren. Es war schön die dortige Vegetation noch einmal zu sehen und Geli sah diese zum ersten Mal. Auf dem Rückweg fuhren wir zu letzten Mal unseren Arbeitsweg durch das Weingebiet der Durbanville Hills und fotografierten den seriösen Doktor im Township bzw. dessen Praxis. Benny holte sich natürlich gleich einen Termin^^.
Ja unser Sonntag endete überraschend edel mit einem unglaublich schönen Abschlussessen am Bloubergstrand. Wir besuchten ein Restaurant direkt am Strand, wo wir einen tollen Untergang mit Tafelberghintergrund genießen konnten. Uns wurde es nach dem Sonnenuntergang im Meer aber etwas kalt, weswegen wir innen in der Nähe des Kamins Platz nahmen. Wir testeten die Toiletten und mein erstes Wort war „Oh mein Gott“, sowas hatten wir echt noch nicht gesehen. Luxus pur mit einem antiken Sofa, dekorierten Regalen uns Kerzen. In den Waschbecken waren Steine, frische Blumen und Muscheln, unglaublich toll. Wir gönnten uns ein leckeres Rindersteak und stimmten uns auf die letzte gemeinsame Urlaubwoche ein, die wir auf der Garden Route verbringen werden. 
Straße komplett überfludet!



Analyse!

Es warten zahlreiche Highlights zum Abschluss auf uns (jedenfalls für Linda’s Abschluss, Benny hat ja glücklicherweise noch einen tollen Monat vor sich). Freut euch auf tolle Bilder und lasst euch von unserer letzten Woche überraschen. Denn dann heißt es vom Westkap zum Ostkap……go east!!!
Euer Benny und Linda