Bring
the action...
When you hear this in the club
You gotta turn - turn it up
You gotta turn - turn it up
You gotta turn - turn it up
When we up in the club
All eyes on us
All eyes on us
All eyes on us………lalalalala “Will Iam and
Britney Bitch"
Wer kennt es nicht?! Ich hoffe wir
konnten euch alle musikalisch für den Bericht unseres Partywochenendes
einstimmen.
Vorbemerkung: Mama und Papa wir haben
euch lieb. Für euch ist dieser Blog hier zu Ende! Nein Spaß beiseite. Es galt unseren
ersten Monat, der nun leider schon vorbei ist, zu feiern.
Am Freitag startete unser Wochenende
früh, da wir schon halb 12 Feierabend machen durften. Arbeitszeiten wie in
Deutschland, so gefällt uns das J. Denn 14.00
Uhr startete unser Partywochende mit Nomad Adventures nach Gaansbai. Diese
Reiseagentur hat ein kostenloses Campingwochenende organisiert, damit man sich
in der Reisebranche kennenlernt bzw. miteinander feiert.
Am Freitagnachmittag trafen wir also die
letzten Vorbereitungen und dann ging es los. Wir suchten einen netten Parkplatz
für unser Auto, der hoffentlich nicht so teuer werden würde. Nach einem kleinen
Fußmarsch mit Gepäck durch die Innenstadt, erreichten wir das Office von Nomad.
Die Leute, die wir trafen waren meist nur etwas älter als wir bzw. in unserem
Alter. Es war etwas komisch, dass auf einmal alle Englisch sprachen. Ja und es
ist komisch, dass wir das nach einem Monat Kapstadt sagen müssen. Wir gewöhnten
uns aber schnell daran. Die ca. dreistündige Busfahrt in unserem Abenteuerbus
führte uns nach einem Stopp, um letzten Alkohol zu kaufen, nach Gaansbai – die
Stadt des Haitauchens. Die Busfahrt startete lustig. Die ersten Biere wurden
geöffnet und jeder durfte sich mit Mikro vorstellen und über seinen
peinlichsten Moment berichten. Danach bekam man natürlich einen Shot. Der Bus
war super ausgestattet mit Kühlboxen in XXL und sorgte für das notwendige
Abenteuerfeeling. Wir kamen im Dunkeln im Camp an, welches mal wieder fern ab
von Einkaufsmöglichkeiten und der Zivilisation war. Uns erwartete ein großes
Haus als Unterkunft mit zwei großen Gemeinschaftsschlafräumen. Ohne Heizung
oder Kamin. Deswegen wurden zwei Lagerfeuer angezündet und noch mehr Alkohol
getrunken, um warm zu werden. Einige kamen auf die Idee den kleinen See mit den
zwei Booten zu erkunden, was für Miriam im Matsch endete. Für gute Stimmung war
also gesorgt. Ich beschloss so um 2 Uhr ins Bett zu gehen, Benny weckte mich
natürlich um 4 Ihr noch einmal. Also saßen wir wieder mit einigen unserer neuen
Freunde am Lagerfeuer. Zum Glück hab ich eine Sternschnuppe gesehen, die alles
wieder gut machte und ich habe unseren Hund Jacky kennen gelernt-meine neue große
Liebe. Benny hat auch einen neuen besten Freund gefunden – Xantre. Sie teilten
einfach alles miteinander: den Wein, den Brandy mit Cola und natürlich auch die
Zigarettenschachtel. Ca. um 5 Uhr waren dann alle im Bett und wir erlebten die
wohl kälteste Nacht unseres Lebens. Aber nicht nur die Kälte brachte uns um den
Schlaf, sondern auch die Schnarcherin links von uns und der Schnarcher rechts
von uns. Nach grob geschätzten 2 Stunden Schlaf begann der neue Tag. Für unser
leibliches Wohl war bestens gesorgt, sodass der Tag gemütlich begann, da die
letzten erst um 11 aus ihrem Koma erwachten. Benny und Xantre starteten des Tag
mit eisgekühltem Wein, der hier üblicherweise mit Eiswürfeln getrunken wird.
Gegen Mittag fuhren alle in einen Wald, um eine Waldwanderung zu unternehmen,
aber der Wald war voller Dickicht und bestand eigentlich nur aus Holz. Da haben
wir in Deutschland schönere Wälder. Naja Höhepunkte auf der Waldwanderung waren
ein komisches Wasserloch, ein Hochstand, der wirklich hoch war und die
beängstigenden Wildbienenschwärme. Das geplante Winetasting viel aus, da der
Truck nicht durch das Tor passte. Aber wir veranstalteten unser eigenes
Winetasting, welches wir mit „Chantre“ durchführten. „Chantre“ waren Xantre und
Charlene. Sie nannten uns „Belinda“ und so fuhren wir als Team hinaus auf den
See, der eher die Größe eines Teichs hatte. Die Bootstour war das Beste am
Wochenende. Es war echt lustig, die beiden Jungs rudern zu sehen. Wir alberten
rum und die Jungs verhielten sich wie Kleinkinder als sie nach unserem Landgang
am anderen Ufer, auf die Idee kamen unser Boot (in das Charlene und ich als
erstes eingestiegen sind) ohne Paddel hinaus auf den See zu schubsen. Da saßen
wir beide nun und warteten auf die Rettung der Jungs, die den ganzen Weg um den
See zum zweiten Boot laufen mussten (der Alkohol hat bestimmt ein paar
Gehirnzellen zerstört) und zu uns mit dem zweiten Boot kommen mussten. Wir
Mädels stiegen in das andere Boot und die Rettung war geglückt, das zweite Boot
wurde erfolgreich abgeschleppt. Wieder an Land relaxten wir und tranken
vernünftigerweise natürlich keinen weiteren Alkohol. Haha. Die anderen wollten
Deutsch lernen und wir brachten Ihnen natürlich sinnvolle Wörter bei, die Ihnen
bei der Einreise helfen würden. Ihre Lieblingswörter waren „Mu***i“ und „Ich
bin geil“. Ja die Südafrikaner sind verrückte Leute, die von früh bis abends
nur eines wollten: „bring the action“. Jaaa die Action war da, das ganze
Wochenende. Wir gingen dann wieder ans Lagerfeuer, wo auch Jacky war und
kuschelte. Er ist ein „Hot dog“, er liebt das Feuer um sich zu wärmen. Wir
sangen ihm noch ein Schlaflied und deckten ihn zu. Es brach uns das Herz den
kleinen Süßen zurück zu lassen, da er offensichtlich mit wollte, die kleine
Flohschleuder. Der Samstagabend endete früher für die meisten, woran das wohl
lag. Wir legten noch ein kleines Tänzchen aufs Parkett, wobei Xantre mir
hoffnungslos südafrikanisches Tanzen beibringen wollte. Es ist frustrierend –
wir Deutschen haben nicht so viel Rhythmus im Blut. Auch diese Nacht war sehr
kalt. Sonntag ging es dann zurück nach Cape Town mit Zwischenstopp bei einem
Beertasting. Ja ausnahmsweise mal kein Winetasting. Benny und ich ließen es
aber aus und genossen die Landschaft. Ein weiterer Stopp wurde in Hermanus
eingelegt, der Ausgangspunkt für Whalewatching Touren. Leider sahen wir keinen
Wal, konnten aber mit Shelton und Ryan etwas an der Küste entspannen. Naja was
soll ich zum Rest der Busfahrt nach Kapstadt sagen?! Benny ging es nicht gut,
wir mussten einen weiteren Stopp für ihn einlegen. Irgendwann versagt auch mal
der beste Magen nach zwei Tagen 3 Promille im Blut. Es war trotzdem ein tolles
Wochenende und super endlich mal Einheimische aus Kapstadt und Umgebung kennen
zu lernen. Wir sind gespannt, wen wir wieder sehen werden. Unser Auto haben wir
auch heil wieder bekommen und sogar kostenlos geparkt, da kein Personal zum
kassieren da war. Das tat uns natürlich sehr leid. Nun haben nur noch drei
gemeinsame Wochenenden, dann fliege ich zurück nach Deutschland. Wir haben noch
sooooooo viel vor: Whalewatching, Safari, Paragliding und natürlich endlich mal
den Tafelberg von oben zu sehen.
| Idylle pur! |
Am Dienstag durften wir schon eher Schluss machen, da es keine Arbeit mehr gab. Wir sind daraufhin nach Durbenville zum Winetasting gefahren, diese Weinfarm wurde uns sehr empfohlen. Wir haben uns dann einen gemütlichen Nachmittag gegönnt und das eine oder andere Glas Wein getrunken. Die Aussicht war sehr schön und das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite. Den Abend haben wir dann am Strand beim Sonnenuntergang ausklingen lassen. Südafrika wir lieben dich!
| Tafelberg im Hintergrund mit der sogenannten "Tischdecke" |
| Man kann nie genug vom südafrikanischen Wein bekommen!! |
| Exlusive Weinfarm |
| Sonnenuntergang |
Bis zum nächsten Mal Ihr Lieben!!!









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